Zentrum für Präzisionsfertigung · Shenzhen, China Über 11 Jahre Qualitätsdaten

Qualitätssicherung bei MW+

Qualität ist bei MW+ mehr als eine Abteilung: Sie bestimmt die Fertigung jedes Bauteils. Der kontinuierliche, mehrjährige Ausbau von Messtechnik, statistischer Prozessregelung und Systemtechnik ermöglicht messbare, unabhängig überprüfbare Spitzenleistungen für Luftfahrt, Medizintechnik, Automobilindustrie und Industrie.

Cpk ≥ 1,67 Prozessfähigkeit bei 92–98 % der überwachten Merkmale eingehalten
1.147 Auf NIST rückführbare Geräte im MW+-Messmittelbestand
45.000+ Täglich erfasste Messwerte
0.0003″ Messunsicherheit der Koordinatenmessung nach ISO 10360-2
ISO 9001:2015 · AS9100D · ISO 13485 · IATF 16949
99.7%Qualitätsannahmequote beim Kunden
98.5%Erstpassquote
99%Termintreue
97.3%Kundenbindung
Überblick

Präzision durch nachweisbare Messwerte

Das umfassende Qualitätssicherungssystem von MW+ (TQAE) macht aus Rohmaterial funktionskritische Komponenten mit Sicherheit im Mikrometerbereich. Mathematische Nachweise statt Werbesprache zeigen, wie gezielt entwickelte Qualität die Fertigungsleistung verbessert.

Jede Angabe auf dieser Seite lässt sich auf ein dokumentiertes Verfahren, ein kalibriertes Messgerät oder einen auditierten Nachweis zurückführen. So hält MW+ Toleranzen ein, liefert termingerecht und fertigt skalierbar für Kunden, die Gewissheit benötigen.

360°
Die Qualitätsinfrastruktur von MW+ im Überblick
  • Fläche des Messlabors3.200 sq ft
  • Kalibrierte Messgeräte1.147
  • Dokumentierte Verfahren247
  • Auditstunden pro Jahr380+
  • Monatlich erfasste Qualitätsereignisse4.200+
Helle, aufgeräumte CNC-Maschinenhalle bei MetalWorks Plus mit versiegeltem Boden und Reihen von Bearbeitungszentren
20 °C ±0,5 °C · 45 % rel. Feuchte Ganzjährig im gesamten Messlabor, mit N+1-Klimatisierung und zwei unabhängigen Zonen.
Messungen im Mikrometerbereich sind nur aussagekräftig, wenn die Umgebung ebenso präzise geregelt ist. MW+ entwickelt die Infrastruktur des Werks ebenso sorgfältig wie den Maschinenpark, um die Verlässlichkeit der Messungen zu sichern.
Das Qualitätsteam von MW+Hinter jeder Zahl auf dieser Seite stehen 1.147 auf NIST rückführbare Messgeräte, über 45.000 täglich erfasste Messwerte und jährlich mehr als 380 Auditstunden.
Systemarchitektur

Qualität auf vier Ebenen

Unser Qualitätssicherungssystem folgt einem hierarchischen Modell: Jede Ebene baut auf der vorherigen auf, von der Unternehmenskultur bis zur kontinuierlichen Weiterentwicklung.

Präzision als Kultur.

  • Über 120 Std./Jahr – Qualitätsschulung pro Mitarbeiter
  • 40% – Gewichtung der Qualitätskennzahlen bei Leistungsbewertungen
  • 3 Wege – strukturierte Zertifizierungswege je Technikerrolle

Verfahren als verbindlicher Standard.

  • 247 – dokumentierte Qualitätsverfahren für alle Leistungen
  • 18 – selbst entwickelte Algorithmen zur Qualitätskontrolle
  • 3 Ebenen – Eskalationsmatrix zur Klärung von Abweichungen

Messung als Nachweis.

  • 1.147 – auf NIST rückführbare Geräte im MW+-Messmittelbestand
  • 4.200+ – monatlich im eQMS erfasste Qualitätsereignisse
  • 1.750+ – in Echtzeit überwachte kritische Prozessparameter

Verbesserung als Auftrag.

  • 15.000+ – in vierteljährlichen Qualitätsbewertungen analysierte Datenpunkte
  • 212 – jährlich umgesetzte Kaizen-Maßnahmen
  • 98% – innerhalb von 30 Tagen umgesetzte Korrekturmaßnahmen
Endbearbeitung eines Messingbauteils auf einem CNC-Drehzentrum mit der in der Fertigung erzielten Oberfläche
Das System in Zahlen
1.147
Kalibrierte Messgeräte
247
Dokumentierte Verfahren
1.750+
Überwachte Merkmale
380+
Auditstunden pro Jahr
Über 120 Std.
Schulungsstunden pro Person und Jahr
212
Kaizen-Maßnahmen pro Jahr
Fehlervermeidung

Die Null-Fehler-Leistungsbilanz von MW+

Das MW+ Qualitätssystem erzielt messbare Ergebnisse deutlich über den Branchenvergleichswerten – ein Beleg für den Nutzen vorbeugender Maßnahmen gegenüber reiner Endkontrolle.

0.42%Ausschussquote (Branchendurchschnitt 3–5 %)
0.8%Nacharbeitsquote der Fertigung (Branche 4–8 %)
98.5%Sofort-Gut-Quote (keine Nacharbeit und kein Ausschuss erforderlich)
0.07%Gewährleistungsforderungen in % des Lieferwerts
3 / 100kGewährleistungsfälle je 100.000 gelieferte Teile
97.3%Jährliche Kundenbindungsquote
Akkreditierungen

Branchenübergreifendes Zertifizierungssystem

Das Zertifizierungsportfolio von MW+ wird durch über 380 Auditstunden jährlichüberprüft, um die Einhaltung strengster internationaler Normen für Luftfahrt, Medizintechnik und Automobilindustrie zu sichern.

ZertifizierungGeltungsbereichLetztes ÜberwachungsauditZentrale Leistungskennzahlen
AS9100 Rev DLuftfahrt-Qualitätsmanagement im gesamten WerkQ3 20230 wesentliche Abweichungen · 99,4 % termingerechte Erstmusterprüfungen
ISO 13485:2016Fertigung von MedizinproduktenQ4 2023100 % Prozessvalidierung · 0 behördliche Beanstandungen
IATF 16949:2016Qualität der AutomobilserienfertigungQ2 2024Cpk > 1,67 bei 98 % der Fertigungsmerkmale
ISO 9001:2015QualitätsmanagementsystemQ1 202499,2 % Wirksamkeit der Korrekturmaßnahmen

Einheit zur Überwachung gesetzlicher Vorgaben

  • 48 regulatorische Datenbanken aus 27 Ländern für umfassende Konformitätsüberwachung
  • 156 Werkstoff-Konformitätsnachweise vierteljährlich aktualisiert, um geltende Anforderungen einzuhalten
  • Über 3.750 Stoffdeklarationen in unserer Werkstoffdatenbank für vollständige Transparenz
  • 99,9 % Werkstoffrückverfolgbarkeit vom Werkszeugnis bis zur Auslieferung
  • Keine Verstöße gegen Exportvorschriften in elf Betriebsjahren
Messtechnische Infrastruktur

Das Messlabor von MW+

Das 3.200 sq ft große, klimatisierte Messlabor von MW+ (±0,5 °C, 45 % ±5 % relative Feuchte) verfügt über modernste Messtechnik speziell für Präzisionsnachweise, weit über allgemeine Prüfaufgaben hinaus.

Abgleich eines KMG-Prüfberichts mit einem bearbeiteten Bauteil im Messlabor von MetalWorks Plus
Jedes kritische Maß wird auf dem Koordinatenmessgerät geprüft und zur Zeichnung dokumentiert. Der Bericht wird mit den Teilen geliefert, sodass der Wareneingang die Werte bereits vor dem Öffnen der Verpackung kennt.
Qualitätsprüfer misst ein Präzisionsbauteil während der fertigungsbegleitenden Prüfung mit einer Bügelmessschraube
Fertigungsbegleitende Prüfungen erfolgen direkt an der Maschine. Bediener messen die ersten, mittleren und letzten Teile eines Laufs, um Drift bereits während der Fertigung zu erkennen.

Wesentliche Koordinatenmessgeräte

Zeiss CONTURA G2 7/8/6

  • Volumetrische Genauigkeit1,8 + L/350 µm
  • Messunsicherheit0,0003″ (0,0076 mm)
  • Jährliche NutzungÜber 4.200 Std. · Über 28.500 Messungen
  • KalibrierungISO 10360-2, vierteljährlich

Hexagon Global S 07.10.07

  • Genauigkeit1,2 µm + L/400
  • SpezialisierungKomplexe Form- und Lagetoleranzen, Freiformflächen
  • DurchsatzDurchschnittlich 220 Messungen/Std.
  • AnwendungLuftfahrt- und Medizintechnikkomponenten

Mitutoyo CRYSTA-Apex S 18108

  • Hochgeschwindigkeitsscanning500 mm/s
  • KapazitätStichproben aus 150 Teilen/Schicht
  • AnwendungPrüfung von Fertigungslosen
  • IntegrationDirekte SPC-Datenübertragung ins QMS

Spezialisierte Messsysteme

Optische Messtechnik

  • ProfilprojektorNikon VMR-3020, 100-fache Vergrößerung
  • 3D-VergleichsmessungKeyence VR-5000, 4K-Auflösung
  • Auflösung0,0001″ (0,0025 mm)
  • AnwendungenGewinde- und Profilprüfung

Labor für Oberflächenintegrität

  • HauptsystemTaylor Hobson PGI 1240
  • AuflösungRa 0,01 µm
  • ZweitsystemMitutoyo Surftest SJ-410
  • DatenbankÜber 45.000 Messungen/Jahr

Werkstoffprüfzentrum

  • HärteprüfungWilson Rockwell und Vickers
  • LegierungsprüfungSpectroMAXx LMX06 OES
  • Genauigkeit99,97 % bei der Legierungszusammensetzung
  • KonformitätASTM E18 / E92 / E140

Messsystemanalyse (MSA)

Alle Prüfmittel werden streng validiert, um zuverlässige Messungen zu gewährleisten:

  • Messsystemfähigkeitsstudien (Gage R&R): weniger als 10 % Streuung bei allen kritischen Merkmalen
  • Kalibrierprogramm: 1.147 Geräte mit auf NIST rückführbaren Kalibrierplänen
  • Messunsicherheitsbudget: dokumentierte Messunsicherheit für jedes kritische Maß
  • Laborübergreifender Vergleich: 99,4 % Übereinstimmung mit den Messlaboren unserer Kunden
Gebäude- und Versorgungstechnik

Umgebungs- und Infrastrukturkontrollen hinter den Kennzahlen

Messungen im Mikrometerbereich sind nur aussagekräftig, wenn die Umgebung ebenso präzise geregelt ist. MW+ entwickelt die Infrastruktur des Werks ebenso sorgfältig wie den Maschinenpark, um die Verlässlichkeit der Messungen zu sichern.

Präzisionsbearbeitungskopf über einem sauberen, hell beleuchteten Maschinenbett in kontrollierter Umgebung
Temperatur, Feuchte und Schwingungen werden auch um das Messgerät herum innerhalb der Vorgaben gehalten – eine Messung ist nur so verlässlich wie ihre Umgebung.

Temperatur- und Feuchteregelung

  • Temperatur des Messlabors20 °C ±0,5 °C
  • Bereich der relativen Luftfeuchte45 % ±5 % relative Feuchte
  • Redundanz der KlimatisierungN+1, zwei unabhängige Zonen
  • Temperaturangleichung vor der PrüfungMindestens 4 Stunden

Schwingungsisolierung

  • Fundament der KoordinatenmessgeräteIsolierte pneumatische Plattformen
  • Grenzwert der UmgebungsschwingungenVC-B-Kriterium oder besser
  • Aufstellung im ErdgeschossAlle primären Koordinatenmessgeräte auf Bodenplatten
  • ÜberwachungKontinuierliche Aufzeichnung der Beschleunigungssensoren

Kontaminations- und ESD-Schutz

  • Reinraum-VerpackungsbereichEntsprechend ISO-Klasse 8
  • ESD-Boden und Erdungsarmbänder< 1 × 10⁹ Ω Oberflächenwiderstand
  • PartikelüberwachungKontinuierlich, stündlich protokolliert
  • BekleidungsvorschriftenFür Lose mit medizinischen Anforderungen vorgeschrieben

Stromversorgung und Betriebssicherheit

  • Unterbrechungsfreie Stromversorgung: USV für alle Koordinatenmessgeräte und eQMS-Server mit bis zu 30 Minuten Überbrückung
  • Notstromerzeugung: Automatische Umschaltung hält Prüf- und Fertigungslinien bei Netzausfällen in Betrieb
  • Netzwerkredundanz: Zwei unabhängige Verbindungen zwischen Fertigungssensoren und eQMS-Datenebene
  • Umgebungsprotokollierung: Temperatur-, Feuchte- und Schwingungsdaten werden für Auditnachweise 24 Monate aufbewahrt
Prozessregelung

Verfahrensspezifische Qualitätsvorgaben

Jedes Fertigungsverfahren von MW+ folgt einem angepassten Qualitätssicherungskonzept für die jeweiligen Fehlerarten und Bauteilgeometrien.

Bauteile bei der abschließenden Qualitätsprüfung vor dem Verpacken bei MetalWorks Plus in Shenzhen
Endprüfung vor dem Verpacken. Die Prüfabläufe unterscheiden sich je nach Verfahren: Gefräste Merkmale werden auf dem Koordinatenmessgerät geprüft, gedrehte Durchmesser während der Fertigung gemessen und mikrobearbeitete Merkmale optisch verifiziert.
A

CNC-Bearbeitung: Qualitätsmatrix

QualitätsparameterStandardprüfablaufStatistische Regelung
MaßgenauigkeitDreistufige Prüfung: Einrichtung / Fertigungsmitte / EndprüfungSPC für 28 Hauptmaße
Geometrische ToleranzKoordinatenmessung aller Form- und LagetoleranzenProzessfähigkeit Cpk ≥ 1,67
OberflächenrauheitPrüfung jedes Teils mit dem ProfilometerRa-Regelkarten mit oberer und unterer Eingriffsgrenze
MerkmalspositionKoordinatenmessstrategie mit mehreren Antastrichtungen99,94 % Einhaltung der Positionstoleranz

Technologien zur Prozessregelung

85%Standzeitschwelle für vorbeugenden Werkzeugwechsel
±2°CRegelung der thermischen Maschinenstabilität
98.7%Verringerung ratterbedingter Fehler
150 NmAuflösung der Schnittkraftüberwachung
B

CNC-Präzisionsdrehen und Qualitätsvorgaben beim Langdrehen

Statistische Leistung im rollierenden Zwölfmonatszeitraum

99.91%Rundlauf innerhalb 0,005 mm Gesamtanzeigeabweichung
σ = 0,020 mmDurchmesserkonstanz in der Serie
< 0.1 µmRa-Streuung über 10.000 Teile
100%Gewindeprüfung mit Gut-/Ausschusslehren

Spezifische Kontrollen beim Langdrehen

  • Ausrichtung der FührungsbuchseAlle 4 Stunden auf ±0,0001″ geprüft
  • Rundlauf des StangenmaterialsUnter 0,0005″ Gesamtanzeigeabweichung am Vorschubpunkt
  • MikrowerkzeugüberwachungErkennung von 0,0001″ Durchbiegung
  • Analyse der Spankontrolle99,5 % wirksamer Spanbruch
C

Qualitätssicherung für Mehrachs-CNC-Fräsen auf höchstem Niveau

Leistungsnachweise der Mehrachsbearbeitung

±0.0005°Genauigkeit der Rundachsen, zweiwöchentlich geprüft
4-mal jährlichVolumetrische Laserkalibrierung nach ISO 230-2
0,0076 mmKonturgenauigkeit der 5-Achs-Simultanbearbeitung
0,0025 mmKalibriergenauigkeit des Werkzeugmittelpunkts

Prüfung komplexer Geometrien

  • FreiformflächenanalyseScanning mit mindestens 250 Messpunkten
  • Prüfabläufe für Schaufeln und Laufräder22 spezielle Prüfroutinen
  • Formen- und Werkzeugnachweise0,005 mm Ausrichtung zwischen Kavität und Kern
  • Durchbiegungskontrolle bei dünnen WändenMaximal 0,025 mm Verformung
D

CNC-Präzisionsteile:das Platin-Prüfverfahren

Statistik der Toleranzeinhaltung

99.6%Erreichen von ±0,001 mm (1 Mikrometer)
97.2%Erreichen von ±0,0005 mm (0,5 Mikrometer)
99.94%Einhaltung der Positionstoleranz ≤ 0,005 mm
99.7%Einhaltung der Flächenprofiltoleranz ≤ 0,008 mm

Der siebenstufige Prüfablauf

  1. 1. Simulation vor Fertigungsbeginn – FEM-basierte Prognose bearbeitungsbedingter Verformung94 % Genauigkeit
  2. 2. Erstmustervermessung – umfassendes Koordinatenmessprogramm12 Std. · Über 850 Messpunkte
  3. 3. Fertigungsbegleitende Validierung – stündliche Merkmalsprüfung45 Merkmale
  4. 4. Temperaturstabilisierung nach der Bearbeitung – Temperaturausgleich24 Std. bei 20 °C ±0,1 °C
  5. 5. Abschließende Vermessung – vollständige Prüfung der Form- und Lagetoleranzen sowie Werkstoffnachweise100%
  6. 6. Funktionsprüfung – kundenspezifische Verfahren zur LeistungsvalidierungNach Spezifikation
  7. 7. Verpackungsnachweis – Reinraumverpackung6 Monate Sterilitätsgarantie
Werkstofftechnik

Werkstoffkunde und vollständige Rückverfolgbarkeit

Die eigene Werkstoffdatenbank von MW+ bündelt jahrelang erhobene empirische Daten. Sie verknüpft Werkstoffeigenschaften mit Bearbeitungsparametern, um Fertigungsergebnisse vorherzusagen und zu optimieren.

Die Werkstoffdatenbasis von MW+

2.847Werkstoffsorten mit vollständigen Bearbeitungsparametern
48.200+Digital archivierte Werkstoffprüfberichte
184.000+Fertigungsaufzeichnungen zur Verknüpfung von Parametern und Qualität
92%Genauigkeit der Prognosemodelle zum Werkstoffverhalten

Rückverfolgbarkeitssystem

  • Blockchain-gestützte Nachverfolgung100 % der Werkstoffe
  • Rückverfolgbarkeit per QR-CodeEindeutige Kennung pro Teil
  • Nachverfolgung vom Werkstoffwerk bis zur Maschine57 Datenpunkte pro Los
  • Verwaltung der Schmelzennummern100 % getrennte Lagerung

Qualitätsprogramm für Titan Ti-6Al-4V

  • Kontrolle der Alpha-Case-Schicht< 0,025 mm maximale Tiefe
  • WasserstoffversprödungVierteljährliche Zertifizierungsprüfungen
  • GefügeprüfungStichproben aus 20 % der Lose
  • Korrelation mit der Ermüdungslebensdauer87 % zur Bearbeitungsleistung
CNC-gefertigte Radnabe mit der am Produktionswerkstoff erzielten Oberflächenqualität und Bohrungsgeometrie
Jedes Los behält seine Schmelzennummer vom Werkszeugnis bis zum fertigen Teil.

Prüfvorgaben für medizinische Polymere

  • Biokompatibilitätsnachweis: Prüfung nach USP-Klasse VI an 10 % der Fertigungslose
  • Kontrolle des Feuchtegehalts: Bei PEEK und ULTEM unter 0,02 % gehalten
  • Sterilisationsvalidierung: Über 25 Validierungsabläufe für Sterilisationszyklen
  • Kriech- und Relaxationsprüfung: 1.000-Stunden-Prüfungen für implantierbare Komponenten
Vorausschauende Qualitätssicherung

Statistische Prozessregelung

Die unternehmensweite SPC-Umsetzung bei MW+ überwacht über 1.750 kritische Merkmale in Echtzeit. Sie ermöglicht vorausschauendes Qualitätsmanagement und frühzeitiges Eingreifen, bevor Fehler entstehen.

1.750+Über alle Verfahren überwachte kritische Merkmale
45.000+Täglich erfasste Messungen
2 Sek.Latenz zwischen Messung und Dashboard
14 TageFrühwarnung vor möglichen Abweichungen

Prozessfähigkeitskennwerte im Zwölfmonatszeitraum

LeistungsbereichMittlerer CpMittlerer Cpk% mit Cpk ≥ 1,33% mit Cpk ≥ 1,67
CNC-Bearbeitung1.851.7299.2%94.7%
Präzisionsdrehen1.921.8199.6%96.3%
5-Achs-Fräsen1.781.6598.9%92.4%
Langdrehen1.951.8399.8%97.1%
Präzisionsteile1.961.8799.9%98.2%

Algorithmen zur vorausschauenden Qualitätssicherung

  • 94% Genauigkeit der Werkzeugstandzeitprognose
  • 0,005 mm Kompensation der thermischen Drift über 8 Stunden
  • 87% Verringerung wiederkehrender Fehler
  • 1.200+ Jährlich durch Frühwarnungen vermiedene Abweichungen
Berichtswesen

Dokumentation und Qualitätsauswertung

Jede Lieferung von MW+ enthält umfassende 4D-Qualitätsdokumentation: Maßdaten, Analysen, Fehlerfreiheitsnachweise und digitale Bereitstellung über das sichere MW+-Qualitätsportal.

Maßdokumentation

  • 100 % der kritischen Maße mit tatsächlichen Messwerten
  • 3D-Farbabweichungskarten für komplexe Geometrien
  • Statistische Zusammenfassung der Streuung im Fertigungslauf
  • Vergleich mit Sollwerten und Toleranzen

Datenanalyse

  • Prozessfähigkeitsanalyse (Cp/Cpk)
  • Messunsicherheit nach ISO/IEC 17025
  • Korrelationsanalyse mit Werkstoffeigenschaften
  • Trendanalyse über mehrere Fertigungsläufe

Fehlerfreiheitsnachweis

  • Nachweis der vollständigen Prüfung kritischer Merkmale
  • Abweichungshistorie im rollierenden Zwölfmonatszeitraum
  • Dokumentation der Korrekturmaßnahmen, sofern zutreffend
  • Werkstoffzeugnisse und Prüfberichte

Digitale Bereitstellung

  • Sicheres Cloudportal, sieben Jahre Archivierung
  • API-Zugang zur Einbindung von Qualitätsdaten beim Kunden
  • Automatische Warnungen bei Trendabweichungen
  • Fertigungsstatus in Echtzeit

Dashboard zur Qualitätsauswertung

Das eigene Qualitätsinformationssystem von MW+ schafft umfassende Transparenz über die Fertigungsleistung:

  • Echtzeitüberwachung: Über 220 Qualitätskennzahlen, minütlich aktualisiert
  • Trendanalyse: Rollierende 36-Monats-Analyse aller Qualitätskennzahlen
  • Vorausschauender Qualitätsindex: Eigener Algorithmus zur Risikobewertung auf einer Skala von 0 bis 100
  • Qualitätsportal für Kunden: Rund um die Uhr Zugriff auf Dokumentation und Fertigungsstatus
Kontinuierliche Verbesserung

Der Antrieb unserer Qualitätsverbesserung

Qualität ist bei MW+ ein fortlaufender Entwicklungsprozess. Unsere systematische Verbesserungsmethodik hält MW+ an der Spitze der Präzisionsfertigungstechnik.

15.000+In monatlichen Qualitätsratssitzungen analysierte Datenpunkte
VierteljährlichStrategische, umfassende Qualitätsbewertungen
40+Bei der jährlichen MW+-Tagung freigegebene strategische Qualitätsinitiativen
38 PatenteFür Methoden der Qualitätsmesstechnik

MW+-Programm zur Qualitätsentwicklung

6 TeamsSpezialisierte Entwicklungsgruppen für Messtechnik
12Hochschulpartnerschaften in der Messtechnikforschung
18 MonateTechnologie-Erneuerungszyklus kritischer Systeme

Entwicklung der Qualitätsleistung

12%Jährliche Verringerung der Fehler je Million Fehlermöglichkeiten
25%Verbesserung der Messunsicherheit über fünf Jahre
40%Verringerung der Prozessstreuung über drei Jahre
22%Verbesserung der qualitätsbezogenen Kundenzufriedenheitswerte
Notfallplanung

Risikomanagement: vier Redundanzebenen

Redundante Prüfungen und Notfallabläufe von MW+ sichern fehlerfreie Lieferungen auch bei Geräteausfällen und unerwarteten Schwierigkeiten.

1°

Primäre Qualitätssysteme

99,7 % Wirksamkeit der Fehlervermeidung

Umfassende Prozesskontrollen, SPC in Echtzeit und vorausschauende Analysen bilden die erste Absicherung gegen Qualitätsprobleme.

2°

Sekundäre Prüfung

Vollständige Ersatzprüfung kritischer Merkmale

Unabhängige Verifizierung mit alternativen Messmethoden verhindert, dass ein einzelner Ausfall das Qualitätssystem beeinträchtigt.

3°

Tertiäre Validierung

Abgleich mit unabhängigen Laboren für funktionskritische Komponenten

Externe Laborprüfungen liefern unabhängige Nachweise für besonders kritische Anwendungen.

4°

Vierte Absicherungsebene

Prüfungen im Beisein des Kunden und Abnahmeverfahren

Die Beteiligung des Kunden an der Endprüfung sichert Übereinstimmung bei Qualitätsanforderungen und Abnahmekriterien.

Messtechnische Notfallvorsorge

  • Redundante Messsysteme: 100 % Ersatzkapazität für alle kritischen Messungen
  • Alternative Messmethoden: Mindestens drei Prüfmethoden für jedes kritische Maß
  • Notfallkalibrierung: Vier Stunden Reaktionszeit bei Ausfällen von Messsystemen
  • Wiederherstellung im Notfall: Vollständige Sicherung des Qualitätssystems, angestrebte Wiederherstellung in zwei Stunden
Kurze Antworten

Fragen zur Qualitätssicherung

Die häufigsten Fragen aus Technik und Einkauf dazu, wie MW+ Toleranzen einhält und nachweist.

Was bedeutet Cpk ≥ 1,67 für meine Bauteile?
Cpk beschreibt, wie zuverlässig ein Prozess ein Maß innerhalb seines Toleranzbereichs hält, und berücksichtigt dabei die Zentrierung des Prozesses. Ein Cpk ab 1,67 gilt als hohe Prozessfähigkeit. In den Leistungsbereichen von MW+ erreichen oder übertreffen 92–98 % der überwachten Merkmale diesen Wert; Fehler sind bei diesen Merkmalen statistisch selten.
Wie bleibt der Werkstoff vom Hersteller bis zur Lieferung rückverfolgbar?
Jedes Werkstofflos wird ab dem Werkszeugnis über 57 Datenpunkte nachverfolgt, mit Schmelzennachweisen gekennzeichnet und in einem Blockchain-gestützten Register erfasst. Jedes Fertigteil besitzt eine eindeutige QR-Kennung mit Verbindung zu Werkstoffzeugnis, Fertigungsaufzeichnung und Prüfbericht. Das ermöglicht 99,9 % Rückverfolgbarkeit über die gesamte Fertigungshistorie.
Was geschieht, wenn ein Messsystem während der Fertigung ausfällt?
Für alle kritischen Messungen bestehen vollständige Ersatzkapazitäten mit redundanten Geräten sowie mindestens drei Prüfmethoden je kritischem Maß. Die Reaktionszeit für Notfallkalibrierung beträgt vier Stunden, das Ziel zur Wiederherstellung des Qualitätssystems zwei Stunden. So bleibt die Fertigungsprüfung abgesichert.
Wie schnell stehen Qualitätsdokumente je Auftrag bereit?
Jede Lieferung enthält 4D-Qualitätsdokumentation: Ist-Maße, Cp/Cpk-Auswertungen, Fehlerfreiheitsnachweise und Werkstoffzeugnisse. Die Bereitstellung erfolgt über ein sicheres Kundenportal mit siebenjähriger Archivierung und API-Zugang zur direkten Einbindung in Kundensysteme.
Welche Zertifizierungen gelten speziell für Medizin- und Luftfahrtprojekte?
Medizinprodukteprojekte folgen ISO 13485:2016 mit vollständiger Produktdokumentation und USP-Klasse-VI-Biokompatibilitätsprüfungen an Stichprobenlosen. Luftfahrtprojekte folgen AS9100 Rev D mit Erstmusterprüfung nach AS9102 und einer Betriebshistorie ohne Exportverstöße.
Was umfasst die Qualitätssicherung bei MW+?
Die Qualitätssicherung umfasst alle Auftragsphasen: Zeichnungsprüfung vor dem Angebot, Werkstoffeingangsprüfung, Erstmusterprüfung, fertigungsbegleitende SPC kritischer Merkmale, abschließende Koordinatenmessung und Lieferdokumentation. Grundlage sind ISO 9001:2015 und AS9100D, ergänzt durch ISO 13485 für Medizinprodukte und IATF 16949 für Automobilprojekte.
Was unterscheidet Qualitätssicherung und Qualitätskontrolle?
Qualitätskontrolle ist die eigentliche Prüfung: Ein Teil wird gemessen und als konform oder nicht konform bewertet. Qualitätssicherung umfasst das vorbeugende System aus kalibrierten Messgeräten, dokumentierten Verfahren, Prozessfähigkeitsstudien, Schulungen und Korrekturmaßnahmen. Die Kontrolle bestätigt das einzelne Teil; die Sicherung hält den Prozess fähig, sodass Prüfungen selten Fehler finden.
Welche Geräte werden zur Qualitätskontrolle von CNC-Teilen eingesetzt?
Kritische Maße werden auf Zeiss CONTURA-, Hexagon Global S- und Mitutoyo CRYSTA-Apex-Koordinatenmessgeräten ermittelt, ergänzt durch optische Messtechnik, Rauheitsmessung und Werkstoffprüfung. Alle 1.147 Messgeräte werden nach auf NIST rückführbaren Plänen kalibriert; Messsystemanalysen bestätigen die Eignung jeder Lehre für die zu prüfende Toleranz.
Ist eine Erstmusterprüfung enthalten?
Ja. Vor Serienfreigabe erhält jede neue Teilenummer eine Erstmusterprüfung. Für Luftfahrtprojekte ist ein vollständiger Erstmusterprüfbericht nach AS9102 verfügbar. Er stellt jedem Zeichnungsmaß den tatsächlichen Messwert gegenüber, damit Sie den Prozess vor der Losfertigung freigeben können.
Können wir Ihr Qualitätssicherungssystem auditieren?
Ja. Kunden und ihre Qualitätsteams können ein Audit zu Verfahren, Kalibrieraufzeichnungen, Rückverfolgbarkeit und Prüfmöglichkeiten anfragen. Nutzen Sie die Schaltfläche „Qualitätsaudit anfragen“ oben auf dieser Seite oder kontaktieren Sie unser technisches Team, um Termin und Umfang zu vereinbaren.
Wie werden nicht konforme Teile behandelt?
Nicht konforme Teile werden gesperrt, dokumentiert und niemals ohne Ihre schriftliche Freigabe versandt. Das Qualitätsteam untersucht die Ursache, sichert betroffene Bestände und leitet Korrekturmaßnahmen ein. Deren Wirksamkeit wird am nächsten Los überprüft, bevor die Maßnahme abgeschlossen wird.
Weiterführende Informationen

Qualitätsdokumentation verständlich erklärt

Neun technische Leitfäden zur Messung, Dokumentation und Freigabe gefertigter Teile bei MW+. Die zugehörigen Maschinen und Verfahren finden Sie unter CNC-Fertigungsmöglichkeiten; erfahren Sie außerdem mehr über das Werk und das technische Team von MW+.

·CNC-Präzisionsbearbeitung und Fertigung
Durch dieses Qualitätssystem abgesichert
Alle Verfahren nach demselben Prüfstandard
10 Leistungen
CNC-Bearbeitung
Alle folgenden Verfahren unterliegen einem gemeinsamen Qualitätssystem nach ISO 9001, AS9100D und ISO 13485.
CNC-Bearbeitung
Mehrachsbearbeitung
5-Achs-Bearbeitung in einer Aufspannung vermeidet Umspannfehler, die sonst erst bei der Prüfung auffallen.
Mehrachsbearbeitung
Mikrobearbeitung
Merkmale unter 0,1 mm werden optisch geprüft, wenn ein taktiler Messtaster nicht zugänglich ist.
Präzisions-Mikrobearbeitung
Langdrehen
Stangengeführte schlanke Teile bis Ø32 mm werden während des gesamten Laufs durch SPC überwacht.
Langdrehen
CNC-Fräsen
Gehäuse und Strukturteile werden auf Ra 0,4 μm und ±0,001 mm mit Zeiss-Koordinatenmesstechnik geprüft.
CNC-Fräsen
CNC-Drehen
Rotationsteile bis Ø500 mm werden fertigungsbegleitend und am Erstmuster durch Koordinatenmessung geprüft.
CNC-Drehen
Funkenerosion
Gehärteter Stahl, Hartmetall und Keramik werden optisch statt mit taktilem Taster vermessen.
Funkenerosion
Maschinenteilefertigung
Baugruppen werden auf Bauteil- und Passungsebene geprüft; jedes Teil bleibt rückverfolgbar.
Maschinenteilefertigung
Laserschneiden
Profilierte Rohlinge werden vor der Zerspanung auf Ebenheit und Bohrungsposition geprüft.
Laserschneiden
CNC-Prototypen
Erstmuster werden nach AS9102 geprüft, damit der Prototyp zugleich den Serienprozess bestätigt.
CNC-Prototypen
Produkte
Präzisionsteil-Kategorien
3 Kategorien
Präzisionsteile
CNC-Präzisionsteile
Teile mit engen Toleranzen werden mit Koordinatenmessbericht und vollständiger Rückverfolgbarkeit der Werkszeugnisse geliefert.
CNC-Teile
Steckverbinder
Kontaktstifte und Drehstifte
Gedrehte Stifte in Großserie werden per SPC überwacht und über den gesamten Lauf nach AQL geprüft.
Kontaktstifte
Komponenten
Maschinenteile
Gehäuse, Halter, Wellen und Zahnräder werden vor dem Verpacken anhand Ihrer Zeichnung geprüft.
Maschinenteile
Das Qualitätsversprechen von MW+

Messbare Präzision, bei jeder Lieferung belegt

Das umfassende Qualitätssicherungssystem von MW+ umfasst mehr als Geräte und Fertigungsverfahren: Es steht für technische Spitzenleistung bei jedem gelieferten Teil. Mit vollständig ausgebauter messtechnischer Infrastruktur, über 380 Auditstunden jährlichund über 45.000 täglichen Messungenhat MW+ ein System geschaffen, das Branchenstandards erfüllt und Maßstäbe setzt.

Als Partner von MW+ profitieren Sie von einem System, das durch Millionen von Messungen und Tausende erfolgreicher Projekte in Luftfahrt, Medizintechnik, Automobilindustrie und Industrie entwickelt, verbessert und nachgewiesen wurde.

99.7%Qualitätsannahmequote
97.3%Kundenbindung
1.147Kalibrierte Messgeräte
Über 11 JahreErfahrung